Osterzeit heißt Fastenzeit und viele Menschen nutzen diese Zeit einmal zum Fasten, unter anderem, weil sie etwas abnehmen wollen. Übergewicht ist schon lange ein Problem in der heutigen Gesellschaft. Dennoch muss Fasten nicht immer etwas mit Abnehmen zu tun haben. Fasten kann auch ein Verzicht sein. Ganz bewusst Lebensmittel, Konsumgüter oder gar Genussmittel wegzulassen, kann für viele eine sehr harte Entscheidung sein, die sehr viel Durchhaltevermögen verlangt. Für das Fasten selbst und auch für diesen Verzicht ist die Osterzeit die beste Zeit. Während den Tagen zwischen dem Aschermittwoch und der Auferstehung Christi am Karfreitag, zelebrieren die Katholiken die Fastenzeit. In dieser Zeit nehmen sich sehr viele Menschen vor, auf etwas zu verzichten oder wirklich ein paar Kilos abzunehmen.
Für Menschen, die sich schwer tun, nein zu sagen, ist dieser Anreiz und diese Unterstützung sehr wichtig und auch von Vorteil. Da man in diesem Zeitraum nicht alleine auf weiter Flur ist, findet man schnell Verbündete, die vielleicht auch ein paar Kilo abnehmen möchten. Zu zweit macht es sehr viel mehr Spaß und man muss auch nicht lange erklären, warum man denn nun jetzt abnehmen möchte. Man kann die Fastenzeit vorschieben – als kleinen Vorwand – und hat es somit im Umfeld, egal ob es sich um Freunde oder Familie handelt, leichter. Viele Menschen leiden nämlich sehr unter diesen Druck, etwas tun zu müssen und auch Erfolg haben zu müssen. Eine Fastenkur kann man ganz besonders gut in der Fastenzeit begründen und durchziehen. So steht nicht mehr der eigene Wille im Vordergrund, sondern der religiöse Hintergrund, den man sich wirklich zu Nutze machen sollte.
Fasten in der Osterzeit heißt, ganz bewusst zu leben und ganz gezielt sein Leben zu genießen, mehr Zeit für sich selbst zu haben und dadurch auch sich selbst mehr zu spüren und zu schätzen. Viele Menschen haben im Alltag sehr viel Stress, der sie innerlich und auch äußerlich kaputt macht. Fast Food und viele Kleinigkeiten, die schnell zwischen zwei Meetings gegessen werden, fallen in der Fastenzeit meist mehr auf, weil die Menschen bewusster leben. Das Abnehmen fällt dann auch leichter. Man lernt sich besser kennen, man isst bewusster und man achtet darauf, wie wertvoll der eigene Körper doch ist. Das Fasten in der Osterzeit beginnt am Aschermittwoch. Dieser ist der Startschuss. Man sollte sich aber vorher schon Gedanken machen, ob man sich das Fasten vornehmen möchte oder ob es eher besser ist, auf etwas anderes, wie zum Beispiel Bier und Wein, zu verzichten. Es sollten kleine Ziele sein, die auch für jeden erreichbar sind. Nimmt man sich zu viel vor, so kann es durchaus schnell passieren, dass die Ziele nicht eingehalten werden können. So ist der Misserfolg vorhanden und das kann zu einem kleinen Motivationseinbruch führen. Für das Abnehmen kann dies fatal sein, denn ohne Motivation wird es schwierig, die Pfunde los zu werden. Besinnt man sich jedoch auf das Wesentliche und macht kleine Schritte, wird man auch irgendwann ans Ziel kommen. Der Aschermittwoch kann hier lediglich der Anfang sein von einem Weg, den man allein oder mit Freunden oder der Familie gehen kann. Fasten kann heißen, es müssen zwei Kilo abgenommen werden oder gar 20 Kilo. Egal wie viele es sind, die Fastenzeit eignet sich sehr gut dafür um sein Gewicht zu reduzieren und zu versuchen wieder ein gutes und gesundes Leben zu führen.
